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Öffentlichkeitsarbeit



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Durch eine intensive und eigenständige Öffentlichkeitsarbeit kann die Akzeptanz von suchtspezifischen Angeboten bei jungen Konsumenten/innen und deren Eltern/Angehörigen verbessert werden. Dabei sind u.a. folgende Aspekte relevant:

- Die Profilierung des Angebots bzw. der Einrichtung in Medien und Fachöffentlichkeit bildet dabei eine allgemeine Grundlage für spezifische Strategien.

- Spezifische Aktivitäten sprechen Personen der Zielgruppe in geeigneter, die jeweils jugendkulturellen Bedingungen beachtender Weise an. Dabei liegen gute Erfahrungen vor mit

- zielgruppenspezifischen Internetseiten

- eigenständigen aufsuchenden Aktivitäten in Jugendszenen

- zielgruppenspezifischen Flyern

Eng verknüpft mit der Öffentlichkeitsarbeit haben erfolgreiche Angebote und Einrichtungen für junge Konsumenten/innen ein eigenes unverwechselbares Image entwickelt. Dieses Image unterscheidet sich deutlich vom Image einer traditionellen Sucht- und Dogenhilfeeinrichtung. Durch das Image solle(n) u.a.

- junge Konsumenten/innen von Cannabis und anderen psychoaktiven Substanzen gezielt angesprochen werden

- angebotsbezogene Botschaften transportiert werden

- erinnerungsrelevante Informationen mit einem Wiedererkennungswert im Hinblick auf das Angebot vermittelt werden.

Images drücken sich auch in den Namen von Angeboten und Einrichtungen aus, z.B. inEchtzeit, enterprise, up date, JugendSuchtBeratung.
Das Image eines Angebots bzw. einer Einrichtung wird auch beeinflusst durch seine/ihre Ausrichtung. Wie eine familien- bzw. erziehungsorientierte Ausrichtung es Eltern und Angehörigen erleichtert, Zugang zu suchtspezifischen Hilfen zu finden, so erleichtert eine (psycho-)therapeutische Ausrichtung jungen Konsumenten/innen und ihren Angehörigen ebenfalls die Kontaktaufnahme.