Zugangswege


Medizin



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Der Zugang von jungen Konsumenten/innen in suchtspezifische Hilfeangebote über niedergelassene Ärzte/innen und Krankenhäuser fällt (noch) gering aus. Eine Ausnahme bilden spezialisierte Drogenambulanzen. In diese überweisen niedergelassene Ärzte/innen junge Konsumenten/innen verstärkt, was neben der Bekanntheit der Angebote auch auf Überweisungsroutinen innerhalb der medizinischen Versorgung zurückzuführen ist.
Insgesamt jedoch bestehen in diesem Bereich auch für die Sucht- und Drogenhilfe Entwicklungspotenziale, die sowohl mit Blick auf eine Verbesserung der Früherkennung und -intervention als auch hinsichtlich einer Optimierung des Zugangs von abhängigen Personen in Beratung und Behandlung bedeutsam sind.
Erfahrungen in der aufsuchenden Arbeit in Krankenhäusern sowie bei jugendlichem Alkoholmissbrauch im Projekt HALT können genutzt werden, um entsprechende Hilfen für Konsumenten/innen anderer psychoaktiver Substanzen zu entwickeln.

Externe Links zu dieser Seite:
» Drogenambulanz für Jugendliche und junge Erwachsene (DAA) am UKE-Hamburg
» Cannabis Ambulanz am LVR-Klinikum Essen
» HALT - Hart am Limit