Zugangswege


Jugendhilfe



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Obwohl die Prävalenz von Cannabiskonsumenten/innen mit schädlichen Gebrauchsmustern in Einrichtungen der Jugendhilfe gegenüber ihren Altersgenossen erhöht sein dürfte, ist der Zugang aus diesem Bereich in suchtspezifische Hilfen (noch) begrenzt. Neben einer suchtspezifischen Qualifizierung von Mitarbeitern/innen der Jugendhilfe selbst, z.B. durch Projekte wie MOVE, sollten spezialisierte Beratungs- und Behandlungsangebote einen verbesserten (indizierten) Zugang zu cannabiskonsumierenden Jugendlichen in der Jugendhilfe finden. Dies gelingt einzelnen Projekten dann, wenn

- verbindliche Vereinbarungen zwischen den Projekten und einzelnen Trägern der Jugendhilfe getroffen werden

- Zuständigkeiten als Jugend- und Drogen- bzw. Suchtberatungsstelle bestehen

- Jugendhilfeleistungen direkt durch Einrichtungen der Sucht- und Drogenhilfe erbracht werden.