Optimierung der Angebote


Strukturelle Aspekte


Suchtspezifischen Hilfen für junge Konsumenten/innen psychoaktiver Substanzen werden gegenwärtig überwiegend als einzelne Angebote und Maßnahmen vorgehalten. Wünschenswert wäre jedoch ein bedarfsgerechtes breites Angebotsspektrum für junge Konsumenten/innen. Damit könnten der Zugang zu jungen Konsumenten/innen auf eine breitere Basis gestellt und unterschiedliche Hilfebedarfe besser berücksichtigt werden. Spezialisierte Einrichtungen mit einem breiteren Angebotsspektrum sind z.B.:

- release U21, Stuttgart
- enterprise 3.0, Nürnberg
- LogIn, Berlin
- inEchtzeit, Bochum
- up-date, Bonn
- Jugend(Sucht)Beratung, Hamm

Mit Blick auf junge Konsumenten/innen psychoaktiver Substanzen mit komorbiden psychischen Störungen ist eine Zusammenarbeit von Suchthilfe und Suchtmedizin/Psychiatrie erforderlich. Deshalb sollten in der Screening- bzw. Diagnosephase, aber auch im Rahmen von Beratung und Behandlung (jugend-) psychiatrische Kompetenzen integriert werden. Dies kann u.a. geschehen als

- Kooperation mit niedergelassenen (Kinder- und Jugend) Psychiater/innen oder stationären psychiatrischen Einrichtungen (Konsiliardienst)

- regelmäßige Sprechstunden von (Kinder- und Jugend) Psychiater/innen in Einrichtungen der Sucht- und Drogenhilfe (Liaisondienst)

- umfassende Kooperation zwischen Suchthilfe und Suchtmedizin bzw. Psychiatrie.

Externe Links zu dieser Seite:
» Release U21, Stuttgart
» enterprise, Nürnberg
» LogIn, Berlin
» inEchtzeit, Bochum
» UPDATE, Bonn
» Jugend(Sucht)Beratung, Hamm