Optimierung der Angebote


Mitarbeiterbezogene Aspekte



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Mitarbeiter/innen und deren berufliche Qualifikationen, persönliche Fähigkeiten und Engagement stellen eine wichtige Ressource im Hinblick auf eine erfolgreiche Früherkennung und -intervention bei jugendlichem Cannabismissbrauch bzw. dem Missbrauch anderer psychoaktiver Substanzen dar. Suchtberaterische bzw. therapeutische oder psycho- bzw. familientherapeutische Zusatzqualifikationen sind auch in der Arbeit mit jungen Konsumenten/innen eine gute Voraussetzung. Unterhalb einer solchen Ausbildung ist eine Fortbildung in Motivational Interviewing (MI) hilfreich.
Mitarbeiter/innen in diesem Arbeitsfeld sollen über Kenntnisse zu folgenden thematischen Schwerpunkten verfügen:

- Entwicklungspsychologie (vor allem Pubertät/Adoleszenz)

- Entwicklungsstörungen (z.B.Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom)

- psychische Störungen (des Jugendalters)

- Stoffkunde, Wirkungen und Folgen

- Gesetzeslage, relevante Regelungen

- Jugendkultur und -szenen.

Neben diesen fachlichen Qualifikationen im engeren Sinn haben auch personale Faktoren eine hohe Bedeutung in der Arbeit mit der jugendlichen Klientel.
Das vergleichsweise junge Arbeitsfeld und die sich entwickelnden Aufgaben und Anforderungen machen einen fachlichen Erfahrungsaustausch zwischen den Mitarbeitern/innen wünschenswert.