Optimierung der Angebote


Intervention



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Dem Charakter nach handelt es sich bei den (meisten) Interventionen bei jungen Konsumenten/innen psychoaktiver Substanzen um eine frühe und kurze Intervention. Die Dauer des Kontakts ist, sofern es sich um Angebote auf¬grund einer Auflage handelt, auf wenige Kontakte begrenzt. Aber auch für Personen, die aus anderen Gründen Kontakt aufnehmen, sind häufig zeitlich begrenzte Kurzinterventionen angezeigt. Die Interventionen sind deshalb strukturiert, zielgerichtet und lösungsorientiert.
Frühe Interventionen im Einzelkontakt haben meist den Charakter eines "Check-ups", eines "Orientierungsgesprächs", wobei es u.a. um Problemdefinition, fachliches Feedback und Handlungsempfehlungen geht. Motivational Interviewing (MI) ist eine wichtige Methode der Gesprächsführung. Sie ist insbesondere geeignet, im Rahmen von Kurzinterventionen mit Personen zu arbeiten, die eine ambivalente bzw. labile Motivation aufweisen.
Die Vermittlung von Informationen und sachlichem Wissen zu Funktion, Wirkung und Folgen des Konsums von Cannabis und anderen psychoaktiven Substanzen ist eine wichtige Aufgabe suchtspezifischer Hilfen.
"Anschlussmaßnahmen" an Erstgespräche sind oft "strukturierte" Programme der Einzelberatung und/oder Gruppenangebote:

- FreD
- Realize it
- Candis

In Einzelberatung und Gruppenarbeit werden unterschiedliche Verfahren und Methoden angewandt.

Externe Links zu dieser Seite:
» FreD - Frühintervention bei erstaufälligen Drogenkonsumenten
» FreD goes net Frühintervention bei erstauffälligen Drogenkonsumenten in 17 europäischen Ländern
» Candis - Entwöhnungsprogram für ältere Jugendliche
» "Realize it" - Beratungsprogramm für Cannabiskonsumentinnen und -konsumenten