Optimierung der Angebote


Erstkontakt/Problemerfassung



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Der Erstkontakt zu jungen Konsumenten/innen psychoaktiver Substanzen stellt vor dem Hintergrund von Auflagen, elterlicher Einflussnahme und jugendlicher Ambivalenz sowie einer in der Regel labilen Motivationslage besondere Anforderungen an die/den Berater/in. Zudem erfolgen frühe Interventionen bereits im Erstkontakt.
Im ersten Kontakt von jungen Konsumierenden zu einem suchtspezifischen Angebot sollte generell eine Klärung der persönlichen Situation erfolgen. Das Vorgehen ist jedoch abhängig von Zugang und Aufgabenschwerpunkt des Angebots bzw. der Einrichtung. Dabei können folgende Aspekte unterschieden werden:

- auflagengestützte (Gruppen-)Angebote

- Schwerpunkt auf (Einzel-)Beratung

- Behandlung bzw. Rehabilitation

- Leistungen nach dem Jugendhilferecht (SGB VIII)

Wegen des auftretenden Zusammenhangs von Drogenkonsum bzw. -missbrauch und anderen psychischen Störungen bzw. altersbedingten Entwicklungsstörungen ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Angeboten und Einrichtungen der Sucht- und Drogenhilfe mit angrenzenden Arbeitsfeldern erforderlich. Je nach den Erfordernissen des Einzelfalls ist auch mit Blick auf diagnostische Gesichtspunkte eine enge Kooperation

- mit Einrichtungen der Jugendhilfe (z.B. Jugendberatungsstellen) und/oder

- Suchtmedizinern bzw. (Kinder- und Jugend-)Psychiatern

erforderlich.